Richtigstellung – wegen der Bauzaunstürmung am Wahlabend

Da uns sehr viel Post von aufgeregten Parkschützerinnen und Parkschützern wegen der Bauzaunstürmung am Wahlabend (27.03.2011, ca. 21:30-22:15) erreichen, erklären wir folgendes:

1. Die Aktion war keine geplante Aktion von parkschuetzer.de, bzw. den Betreibern der Seite.
2. Der Pressesprecher der „Aktiven Parkschützer“ spricht mit seiner Pressemitteilung allein für die „Aktiven Parkschützer“ und nicht für parkschuetzer.de.
3. parkschuetzer.de ist keine Seite der „Aktiven Parkschützer“, sondern eine Vernetzungs-Plattform, die bereits im Herbst 2009 online ging. Die „Aktiven Parkschützer“ gründeten sich erst im Februar 2010 als Aktivisten-Gruppe. Dank der „Aktiven Parkschützer“ wurde die Idee des friedlichen zivilen Ungehorsams zu einer tragenden Säule unseres Widerstand.
4. parkschuetzer.de ist eine so breite Plattform, wie unser Widerstand bunt ist, also eine Plattform für Aktivisten wie auch für Menschen, die sich einfach zum Erhalt unseres Schlossgartens aussprechen. Jeder angemeldete Parkschützer spricht allein für sich und nicht für einen anderen Parkschützer.

Die „Aktiven Parkschützer“ (APS) betreiben ihre eigene Webseite, bei-abriss-aufstand.de. Sie verwenden das Logo mit der „Baum-Faust“.

parkschuetzer.de verwendet das Logo des geschützten Baumes.

Da außerdem in den Medien immer wieder zu lesen ist, Herr Stocker höre auf, ebenso würden die Montagsdemos aufhören:

Gangolf Stocker, der seit Jahren den Widerstand mitträgt, wird selbstverständlich weiter machen. Mit seinem Verein „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“ wird er weiter unermüdlich für den modernisierten Kopfbahnhof (K21) kämpfen – bis das Milliardengrab S21 begraben ist. Gangolf Stocker schreibt:
Ich bitte um Verzeihung, dass ich jetzt so anonym antworte, aber ich bekomme natürlich viele Mails wegen des angekündigten Rücktritts. Für die vielen Zuschriften danke ich. In der Tat bin ich als Sprecher des Aktionsbündnisses zurückgetreten. Ich habe jetzt aber nicht „den Bettel hingeschmissen“, sondern mache selbstverständlich weiter als Sprecher der Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“. Wir sind dabei, eine neue Aktionsform zu entwickeln, und sind deshalb noch in Gesprächen mit vielen Leuten, denn der Druck muss bleiben, die Form muss sich vielleicht jetzt ändern.“ (Antonio Landsberger am 29.03.2011)

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